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SUMMARY:Institutionelle Konvergenz im indo-mediterranen Handel: Der Fall vo
 n Seedarlehnsverträgen im ptolemäischen Ägypten
DESCRIPTION:In der klassischen Wirtschaftstheorie ist Wirtschaftswachstum e
 ine Funktion der Produktivitätssteigerung\, die zumeist durch die steigen
 de Nachfrage nach Primärgütern stimuliert wird. Nach intensiven Debatten
  in der Althistorie über die Möglichkeiten einer Produktivitätssteigeru
 ng in der Antike sowie ihre Messbarkeit auf der Grundlage begrenzter Quell
 en hat sich die Forschung auf Fragen des Austauschs und ihrer Kosten im Si
 nne neuerer Transaktionskostentheorien verlagert. Wirtschaftliches Wachstu
 m wird in diesem theoretischen Rahmen nicht mehr nur in Formen von Produkt
 ivitätssteigerung gesucht\, sondern auch in der Zunahme des  Tauschvolum
 ens. Diese Vorlesung diskutiert diese Ansätze vor dem Hintergrund neuer w
 irtschaftswissenschaftlicher Theoriebildung. Insbesondere diskutiert sie "
 institutionelle Konvergenz" zwischen divergenten institutionellen Systemen
  als Faktor zunehmender Netzwerkkoordination im Handel des hellenistischen
  und römischen Ostmittelmeerraums . Mit Fokus auf den zunehmend finanzint
 ensiven Handel im Indischen Ozean wird argumentiert\, dass über die Anpas
 sung von Seedarlehensverträgen an die sozio-ökonomischen Bedingungen Äg
 yptens neue Erkenntnisse darüber liefert\, wie Händler und Finanziers be
 ssere Netzwerkkoordination erreichten – mit erheblichen Auswirkungen auf
  das Handelsvolumen im Indischen Ozean und Mittelmeer in den Jahrhunderten
  um den Beginn unserer Zeitrechnung.  \\r\\nZiel dieser Vorlesung ist es\
 , Studierenden den theoretischen Rahmen\, in dem die antike Wirtschaft in 
 den letzten Jahrzehnten diskutiert wurde\, vorzustellen und die Möglichke
 iten und Grenzen der wirtschaftswissenschaftlichen Theoriebildung für die
  Alte Geschichte aufzuzeigen.
X-ALT-DESC:<p>In der klassischen Wirtschaftstheorie ist Wirtschaftswachstum
  eine Funktion der Produktivitätssteigerung\, die zumeist durch die steig
 ende Nachfrage nach Primärgütern stimuliert wird. Nach intensiven Debatt
 en in der Althistorie über die Möglichkeiten einer Produktivitätssteige
 rung in der Antike sowie ihre Messbarkeit auf der Grundlage begrenzter Que
 llen hat sich die Forschung auf Fragen des Austauschs und ihrer Kosten im 
 Sinne neuerer Transaktionskostentheorien verlagert. Wirtschaftliches Wachs
 tum wird in diesem theoretischen Rahmen nicht mehr nur in Formen von Produ
 ktivitätssteigerung gesucht\, sondern auch in der Zunahme des &nbsp\;Taus
 chvolumens. Diese Vorlesung diskutiert diese Ansätze vor dem Hintergrund 
 neuer wirtschaftswissenschaftlicher Theoriebildung. Insbesondere diskutier
 t sie "institutionelle Konvergenz" zwischen divergenten institutionellen S
 ystemen als Faktor zunehmender Netzwerkkoordination im Handel des hellenis
 tischen und römischen Ostmittelmeerraums . Mit Fokus auf den zunehmend fi
 nanzintensiven Handel im Indischen Ozean wird argumentiert\, dass über di
 e Anpassung von Seedarlehensverträgen an die sozio-ökonomischen Bedingun
 gen Ägyptens neue Erkenntnisse darüber liefert\, wie Händler und Finanz
 iers bessere Netzwerkkoordination erreichten – mit erheblichen Auswirkun
 gen auf das Handelsvolumen im Indischen Ozean und Mittelmeer in den Jahrhu
 nderten um den Beginn unserer Zeitrechnung.<br /> &nbsp\;</p>\n<p>Ziel die
 ser Vorlesung ist es\, Studierenden den theoretischen Rahmen\, in dem die 
 antike Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten diskutiert wurde\, vorzustell
 en und die Möglichkeiten und Grenzen der wirtschaftswissenschaftlichen Th
 eoriebildung für die Alte Geschichte aufzuzeigen.</p>\n\n
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