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SUMMARY:Postkoloniale Antike? Alterität und Macht in den Altertumswissensc
 haften
DESCRIPTION:Im Anschluss an die Vorgängertagungen von 2011–2014 möchte 
 die diesjährige Graduiertentagung des Doktoratsprogramms der Basler Alter
 tumswissenschaften (DBAW) danach fragen\, inwieweit die von den Postcolon
 ial Studies erarbeiteten Konzepte und Theorien auch für die Antike fruch
 tbar gemacht werden können. Der Schwerpunkt soll dabei auf Alterität und
  Machtverhältnissen liegen: Alterität meint die Konstruktion und Konstit
 uierung des „Anderen“ (Other)\, gegen den eine gesellschaftliche\, po
 litische\, kulturelle und wirtschaftliche Überlegenheit und Fortschrittli
 chkeit behauptet werden kann. Die dadurch gefestigten imperialen Strukture
 n sind von einer Asymmetrie der Machtverhältnisse gekennzeichnet\, welche
  die unterworfene indigene Bevölkerung in ein Verhältnis der Subalternit
 ät drängt.
X-ALT-DESC:<p>Im Anschluss an die Vorgängertagungen von 2011–2014 möcht
 e die diesjährige Graduiertentagung des Doktoratsprogramms der Basler Alt
 ertumswissenschaften (DBAW) danach fragen\, inwieweit die von den&nbsp\;<e
 m>Postcolonial Studies</em>&nbsp\;erarbeiteten Konzepte und Theorien auch 
 für die Antike fruchtbar gemacht werden können. Der Schwerpunkt soll dab
 ei auf Alterität und Machtverhältnissen liegen: Alterität meint die Kon
 struktion und Konstituierung des „Anderen“&nbsp\;<em>(Other)</em>\, ge
 gen den eine gesellschaftliche\, politische\, kulturelle und wirtschaftlic
 he Überlegenheit und Fortschrittlichkeit behauptet werden kann. Die dadur
 ch gefestigten imperialen Strukturen sind von einer Asymmetrie der Machtve
 rhältnisse gekennzeichnet\, welche die unterworfene indigene Bevölkerung
  in ein Verhältnis der Subalternität drängt.</p>
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