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SUMMARY:Das Klima während der Antike: Stand der (Jahrring-)Forschung und o
 ffene Fragen
DESCRIPTION:Das Klima der Antike (ca. 800 v. Chr. bis 600 n. Chr.) ist ein 
 zentrales Forschungsfeld in der Paläoklimatologie. Durch interdisziplinä
 re Ansätze\, die geowissenschaftliche Proxydaten (z. B. Jahrringe\, Sed
 iment- und Eisbohrkerne\, Pollenanalysen) mit historischen und archäologi
 schen Quellen kombinieren\, konnten in den letzten Jahren wichtige Einblic
 ke zum Klima während dieser Epoche gewonnen werden. Gleichzeitig bestehen
  aber auch weiterhin relevante Wissenslücken\, und sowohl in den Geistes-
  wie auch in den Naturwissenschaften werden Informationen von der jeweils 
 anderen Disziplin\, ohne die Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Ans
 ätze zu kennen. Die Antike ist von mehreren markanten Klimaphasen gepräg
 t\, wie etwa das klimatische Optimum der Römerzeit oder die Klimaverschle
 chterung in der Spätantike (auch als Late Antique Little Ice Age oder LAL
 IA bekannt). Jahrringserien und die daraus abgeleiteten dendroklimatologis
 chen Rekonstruktionen stellen die einzigen Proxyreihen dar\, welche das Kl
 ima mit jährlicher Auflösung erfassen können. Dies gilt insebsondere f
 ür Temperaturrekonstruktionen\, die auf Daten aus den Alpen basieren. Deu
 tlich weniger ist zu vergangenen Niederschlagsbedingungen (z.B. Starkregen
   oder Dürre) bekannt. In der Vorlesung soll der Stand der Forschung zum
  Klima in der römischen Republik und im römischen Reich beleuchtet und a
 ufgezeigt werden\, in welchen Fällen und wie Daten aus der Paläoklimatol
 ogie in der alten Geschichte und Archäologie verwendet werden können und
  wo bei deren Verwending Vorsicht geboten ist.
X-ALT-DESC:<p>Das Klima der Antike (ca. 800 v. Chr. bis 600 n. Chr.) ist ei
 n zentrales Forschungsfeld in der Paläoklimatologie. Durch interdisziplin
 äre Ansätze\, die geowissenschaftliche Proxydaten (z. B. Jahrringe\, S
 ediment- und Eisbohrkerne\, Pollenanalysen) mit historischen und archäolo
 gischen Quellen kombinieren\, konnten in den letzten Jahren wichtige Einbl
 icke zum Klima während dieser Epoche gewonnen werden. Gleichzeitig besteh
 en aber auch weiterhin relevante Wissenslücken\, und sowohl in den Geiste
 s- wie auch in den Naturwissenschaften werden Informationen von der jeweil
 s anderen Disziplin\, ohne die Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen A
 nsätze zu kennen.<br /> Die Antike ist von mehreren markanten Klimaphasen
  geprägt\, wie etwa das klimatische Optimum der Römerzeit oder die Klima
 verschlechterung in der Spätantike (auch als Late Antique Little Ice Age 
 oder LALIA bekannt). Jahrringserien und die daraus abgeleiteten dendroklim
 atologischen Rekonstruktionen stellen die einzigen Proxyreihen dar\, welch
 e das Klima mit jährlicher Auflösung erfassen können. Dies gilt insebso
 ndere für Temperaturrekonstruktionen\, die auf Daten aus den Alpen basier
 en. Deutlich weniger ist zu vergangenen Niederschlagsbedingungen (z.B. Sta
 rkregen&nbsp\; oder Dürre) bekannt. In der Vorlesung soll der Stand der F
 orschung zum Klima in der römischen Republik und im römischen Reich bele
 uchtet und aufgezeigt werden\, in welchen Fällen und wie Daten aus der Pa
 läoklimatologie in der alten Geschichte und Archäologie verwendet werden
  können und wo bei deren Verwending Vorsicht geboten ist.</p>\n\n\n
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