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SUMMARY:How Globalisation shaped (ancient) history: people\, ideas and thin
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DESCRIPTION:Thema: Die Globalisierung der Weltgeschichte verschiebt den Bli
 ckwinkel von der Untersuchung spezifischer Gesellschaften/Zeiten/Befunden/
 Funden darauf\, dass sie miteinander verbunden sind und wie sie sich wechs
 elseitig beeinflussen. Diese Prozesse setzen lange vor der Neuzeit ein\, u
 nd lassen sich je nach Region ab der Eisenzeit oder der römischen Epoche 
 in nie zuvor dagewesenem Ausmass fassen. Die Intensität der Vernetzung se
 tzt nicht nur Menschen\, Pflanzen und Tiere sowie Ideen in Bewegung\, sond
 ern zunehmend auch Objekte. Die Verfügbarkeit von neuen Objekten führt i
 hrerseits zu neuen sozialen Praktiken\, die sich in Netzwerken von Praktik
 en verbreiten. Eine objektorientierte Perspektive hat gerade für jene alt
 ertumswissenschaftlichen Disziplinen ein grosses Potential\, deren Quellen
 korpus zu einem grossen Teil aus Dingen besteht.\\r\\nReferent: Prof. Dr. 
 M. J. Versluys ist Professor für Klassische und Mediterrane Archäologie 
 an der Universität Leiden. Er hat massgeblich zum Globalisierungsdiskurs 
 in der Antike beigetragen und zentrale Konzepte für die Anwendung der Glo
 balisierungstheorien entwickelt. Er untersucht die kulturelle Dynamik der 
 antiken Welt aus lokaler\, regionale rund globaler Perspektive und bezieht
  dabei verschiedene natur- und geisteswissenschaftliche Disziplinen ein.\\
 r\\nFormat: Interessierte Studierende und Doktorierende werden anhand ausg
 ewählter Beispiele in die zentralen theoretischen und methodologischen Fr
 agen eingeführt\, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur objekt
 orientierten Analyse der (antiken) Weltgeschichte formuliert haben. Auf di
 esem Input baut die anschliessende Diskussion auf. Im Vorfeld sind drei ku
 rze Artikel zu lesen und eine fünfminütige Präsentation vorbereiten\, i
 n der die Teilnehmenden reflektieren\, wie sich ihre eigene Forschung mit 
 dem Thema der Masterclass überschneidet bzw. welches Potential der Ansatz
  für ihre Forschungen hat. Im Anschluss werden diese Kurzpräsentationen 
 mit M. J. Versluys diskutiert.  Teilnahme: Anmeldungen bis 17.05.2024 an a
 na.maspoli@unibas.ch [mailto:ana.maspoli@unibas.ch]
X-ALT-DESC:<p>Thema: Die Globalisierung der Weltgeschichte verschiebt den B
 lickwinkel von der Untersuchung spezifischer Gesellschaften/Zeiten/Befunde
 n/Funden darauf\, dass sie miteinander verbunden sind und wie sie sich wec
 hselseitig beeinflussen. Diese Prozesse setzen lange vor der Neuzeit ein\,
  und lassen sich je nach Region ab der Eisenzeit oder der römischen Epoch
 e in nie zuvor dagewesenem Ausmass fassen. Die Intensität der Vernetzung 
 setzt nicht nur Menschen\, Pflanzen und Tiere sowie Ideen in Bewegung\, so
 ndern zunehmend auch Objekte. Die Verfügbarkeit von neuen Objekten führt
  ihrerseits zu neuen sozialen Praktiken\, die sich in Netzwerken von Prakt
 iken verbreiten. Eine objektorientierte Perspektive hat gerade für jene a
 ltertumswissenschaftlichen Disziplinen ein grosses Potential\, deren Quell
 enkorpus zu einem grossen Teil aus Dingen besteht.</p>\n<p>Referent: Prof.
  Dr. M. J. Versluys ist Professor für Klassische und Mediterrane Archäol
 ogie an der Universität Leiden. Er hat massgeblich zum Globalisierungsdis
 kurs in der Antike beigetragen und zentrale Konzepte für die Anwendung de
 r Globalisierungstheorien entwickelt. Er untersucht die kulturelle Dynamik
  der antiken Welt aus lokaler\, regionale rund globaler Perspektive und be
 zieht dabei verschiedene natur- und geisteswissenschaftliche Disziplinen e
 in.</p>\n<p>Format: Interessierte Studierende und Doktorierende werden anh
 and ausgewählter Beispiele in die zentralen theoretischen und methodologi
 schen Fragen eingeführt\, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu
 r objektorientierten Analyse der (antiken) Weltgeschichte formuliert haben
 . Auf diesem Input baut die anschliessende Diskussion auf. Im Vorfeld sind
  drei kurze Artikel zu lesen und eine fünfminütige Präsentation vorbere
 iten\, in der die Teilnehmenden reflektieren\, wie sich ihre eigene Forsch
 ung mit dem Thema der Masterclass überschneidet bzw. welches Potential de
 r Ansatz für ihre Forschungen hat. Im Anschluss werden diese Kurzpräsent
 ationen mit M. J. Versluys diskutiert.<br /> <br /> Teilnahme: Anmeldungen
  bis 17.05.2024 an <a href="mailto:ana.maspoli@unibas.ch">ana.maspoli@unib
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