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SUMMARY:„Ich habe Nützliches getan\, als ich auf Erden war.“ Zur Thema
 tisierung von Wohltätigkeit und Gemeinwohl im Neuen Reich
DESCRIPTION:In dem Vortrag möchte ich zentrale Fragestellungen\, Probleme 
 und erste Ergebnisse einer Studie zur Bedeutung von Gemeinwohl und Wohltä
 tigkeit im alten Ägypten (mit Fokus auf dem NR) vorstellen\, mit der ich 
 im Rahmen des Heidelberger Thematic Research Network „Stiften\, Spenden\
 , Sammeln in der Longue Durée“ (Nov. 2021-Sept. 2023) beschäftigt war.
 \\r\\nIn Beamtenbiographien\, königlichen Inschriften\,aber auch normativ
 en Texten wie Lebenslehren und einigen religiösen Kompositionen finden si
 ch Aussagen und Leitlinien zum Einsatz von materiellen Gütern\, Arbeitsle
 istung\, Amtsautorität und Einfluss zugunsten der Gesellschaft als Ganzem
  oder aber bestimmter Gruppen und Institutionen innerhalb dieser. Obwohl k
 eine konkreten ägyptischen Entsprechungen von Begriffen wie ‚Wohltätig
 keit‘\, ‚Gemeinwohl‘ etc. zu identifizieren sind\, kann die Analyse 
 einer Vielfalt von Quellen doch Einblicke geben\, wie wohltätiges und/ode
 r Gemeinwohl-orientiertes Handeln in der ägyptischen Gesellschaft verorte
 t war\, welche Personengruppen dies in welchem Kontext thematisierten\, we
 lche Nutznießer/Empfänger dabei bedacht wurden\, und welche Gegenleistun
 gen dafür erhofft oder sogar erwartet wurden. Darüber hinaus spannen aus
 führlichere Texte\, die z.B. konkrete Stiftungen festhalten\, jeweils ein
  komplexes Geflecht gegenseitiger Gabenbeziehungen und dazugehöriger Verp
 flichtungen auf\, welches eine zentrale Funktion bei der Generierung und V
 erteilung materieller Güter und Status einnimmt.
X-ALT-DESC:<p>In dem Vortrag möchte ich zentrale Fragestellungen\, Problem
 e und erste Ergebnisse einer Studie zur Bedeutung von Gemeinwohl und Wohlt
 ätigkeit im alten Ägypten (mit Fokus auf dem NR) vorstellen\, mit der ic
 h im Rahmen des Heidelberger Thematic Research Network „Stiften\, Spende
 n\, Sammeln in der Longue Durée“ (Nov. 2021-Sept. 2023) beschäftigt wa
 r.</p>\n<p>In Beamtenbiographien\, königlichen Inschriften\,aber auch nor
 mativen Texten wie Lebenslehren und einigen religiösen Kompositionen find
 en sich Aussagen und Leitlinien zum Einsatz von materiellen Gütern\, Arbe
 itsleistung\, Amtsautorität und Einfluss zugunsten der Gesellschaft als G
 anzem oder aber bestimmter Gruppen und Institutionen innerhalb dieser. Obw
 ohl keine konkreten ägyptischen Entsprechungen von Begriffen wie ‚Wohlt
 ätigkeit‘\, ‚Gemeinwohl‘ etc. zu identifizieren sind\, kann die Ana
 lyse einer Vielfalt von Quellen doch Einblicke geben\, wie wohltätiges un
 d/oder Gemeinwohl-orientiertes Handeln in der ägyptischen Gesellschaft ve
 rortet war\, welche Personengruppen dies in welchem Kontext thematisierten
 \, welche Nutznießer/Empfänger dabei bedacht wurden\, und welche Gegenle
 istungen dafür erhofft oder sogar erwartet wurden. Darüber hinaus spanne
 n ausführlichere Texte\, die z.B. konkrete Stiftungen festhalten\, jeweil
 s ein komplexes Geflecht gegenseitiger Gabenbeziehungen und dazugehöriger
  Verpflichtungen auf\, welches eine zentrale Funktion bei der Generierung 
 und Verteilung materieller Güter und Status einnimmt.</p>
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