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SUMMARY:Leben und Bauen in Monjukli Depe – Eine mikromorphologische Studi
 e zum gebauten Raum einer äneolithischen Siedlung (4650 – 4340 v. u. Z.
 )
DESCRIPTION:Monjukli Depe ist eine kleine Siedlung am nördlichen Rand des 
 Kopet-Dag-Gebirges im Süden Turkmenistans. Die Besiedlung begann im Spät
 neolithikum (ca. 6200–5600 v. u. Z.) und wurde nach einer etwa 800-jähr
 igen Unterbrechung im Äneolithikum (ca. 4650–4340 v. u. Z.) fortgesetzt
 .\\r\\nDie Architektur aus der äneolithischen Phase ist besonders gut erh
 alten. Die Wände der Gebäude erreichen Höhen von bis zu 1\,5 Metern\, u
 nd die Häuser zeigen deutliche Gemeinsamkeiten in Form\, Ausrichtung und 
 Grundriss. Um herauszufinden\, ob sich diese makroskopischen Ähnlichkeite
 n auch in der Nutzung der Gebäude widerspiegeln\, wurden Blockproben von 
 mehreren Oberflächen der Strukturen für mikromorphologische Analysen ent
 nommen.\\r\\nDiese Studie präsentiert eine mikrostratigraphische Untersuc
 hung der Böden von zwei Gebäuden—Haus 4 und Haus 8—sowie einer Stra
 ße\, um Einblicke in den Umgang mit dem gebauten Raum zu gewinnen. Im Fok
 us standen Aspekte wie Bauweise\, Nutzung\, Abfallentsorgung und Instandha
 ltung der Bodenoberflächen. Die Ergebnisse zeigen\, dass trotz eines geme
 insamen „Baustandards“ Unterschiede in der Nutzung der Gebäude besteh
 en.\\r\\nLetztendlich ermöglichte der mikrostratigraphische Ansatz nicht 
 nur die Identifizierung unterschiedlicher Entstehungsprozesse der analysie
 rten Ablagerungen\, sondern eröffnete auch neue Perspektiven auf soziale 
 Praktiken und kulturelle Normen\, die sich in den genutzten Oberflächen w
 iderspiegeln.\\r\\nGäste sind herzlich willkommen!\\r\\nFür Studierende 
 besteht die Möglichkeit\, für das Forschungskolloquium (LV 72536-01) ein
 en Kreditpunkt zu erwerben. Für Detailinformationen wenden Sie sich bitt
 e an Claudia Gerling (claudia.gerling@unibas.ch [https://daw.philhist.unib
 as.ch/de/event/details/ist-die-familie-so-alt-wie-die-menschheit/#]).
X-ALT-DESC:<p>Monjukli Depe ist eine kleine Siedlung am nördlichen Rand de
 s Kopet-Dag-Gebirges im Süden Turkmenistans. Die Besiedlung begann im Sp
 ätneolithikum (ca. 6200–5600 v. u. Z.) und wurde nach einer etwa 800-j
 ährigen Unterbrechung im Äneolithikum (ca. 4650–4340 v. u. Z.) fortges
 etzt.</p>\n<p>Die Architektur aus der äneolithischen Phase ist besonders 
 gut erhalten. Die Wände der Gebäude erreichen Höhen von bis zu 1\,5 Met
 ern\, und die Häuser zeigen deutliche Gemeinsamkeiten in Form\, Ausrichtu
 ng und Grundriss. Um herauszufinden\, ob sich diese makroskopischen Ähnli
 chkeiten auch in der Nutzung der Gebäude widerspiegeln\, wurden Blockprob
 en von mehreren Oberflächen der Strukturen für mikromorphologische Analy
 sen entnommen.</p>\n<p>Diese Studie präsentiert eine mikrostratigraphisch
 e Untersuchung der Böden von zwei Gebäuden—Haus 4 und Haus 8—sowie e
 iner Straße\, um Einblicke in den Umgang mit dem gebauten Raum zu gewinne
 n. Im Fokus standen Aspekte wie Bauweise\, Nutzung\, Abfallentsorgung und 
 Instandhaltung der Bodenoberflächen. Die Ergebnisse zeigen\, dass trotz e
 ines gemeinsamen „Baustandards“ Unterschiede in der Nutzung der Gebäu
 de bestehen.</p>\n<p>Letztendlich ermöglichte der mikrostratigraphische A
 nsatz nicht nur die Identifizierung unterschiedlicher Entstehungsprozesse 
 der analysierten Ablagerungen\, sondern eröffnete auch neue Perspektiven 
 auf soziale Praktiken und kulturelle Normen\, die sich in den genutzten Ob
 erflächen widerspiegeln.</p>\n<p>Gäste sind herzlich willkommen!</p>\n<p
 >Für Studierende besteht die Möglichkeit\, für das Forschungskolloquium
  (LV 72536-01) einen Kreditpunkt zu erwerben.<br /> Für Detailinformatio
 nen wenden Sie sich bitte an Claudia Gerling (<a href="https://daw.philhis
 t.unibas.ch/de/event/details/ist-die-familie-so-alt-wie-die-menschheit/#">
 claudia.gerling@unibas.ch</a>).</p>
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