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SUMMARY:Der Tempel von Esna und seine Götter: das Männliche und das Weibl
 iche in der ptolemäischen Fassadendekoration
DESCRIPTION:Die altägyptischen Gottheiten wurden in der Regel in göttlich
 en Familien gruppiert\, die einem Familienschema entsprechen: ein Gott\, e
 ine Göttin und ein Götterkind. Diese Anordnung bezeichnet man als „Tri
 ade“\, wie es paradigmatisch der Fall in der Stadt Theben ist: Amon-Ra\,
  Mut und Chons.\\r\\nEine Analyse der Beschreibungen der Götter und Gött
 innen des ägyptischen Pantheons in den Hieroglyphentexten\, die hauptsäc
 hlich aus der griechisch-römischen Zeit stammen\, zeigt jedoch eine Vielz
 ahl von Situationen\, die über den rein heteronormativen sexuellen Binari
 smus hinausgehen. So sind viele Götter durch eine offensichtliche sexuell
 e Fluidität gekennzeichnet\, manchmal mit dominanten männlichen Elemente
 n\, manchmal mit einer deutlichen Dominanz des Weiblichen.\\r\\nEin Beispi
 el hierfür findet sich in der Dekoration der ptolemäischen Fassade des T
 empels von Esna in Oberägypten: Die in diesem Tempel verehrte androgyne G
 ottheit wird manchmal als Khnum (männlich) und manchmal als Neith (weibli
 ch) bezeichnet.
X-ALT-DESC:<p>Die altägyptischen Gottheiten wurden in der Regel in göttli
 chen Familien gruppiert\, die einem Familienschema entsprechen: ein Gott\,
  eine Göttin und ein Götterkind. Diese Anordnung bezeichnet man als „T
 riade“\, wie es paradigmatisch der Fall in der Stadt Theben ist: Amon-Ra
 \, Mut und Chons.</p>\n<p>Eine Analyse der Beschreibungen der Götter und 
 Göttinnen des ägyptischen Pantheons in den Hieroglyphentexten\, die haup
 tsächlich aus der griechisch-römischen Zeit stammen\, zeigt jedoch eine 
 Vielzahl von Situationen\, die über den rein heteronormativen sexuellen B
 inarismus hinausgehen. So sind viele Götter durch eine offensichtliche se
 xuelle Fluidität gekennzeichnet\, manchmal mit dominanten männlichen Ele
 menten\, manchmal mit einer deutlichen Dominanz des Weiblichen.</p>\n<p>Ei
 n Beispiel hierfür findet sich in der Dekoration der ptolemäischen Fassa
 de des Tempels von Esna in Oberägypten: Die in diesem Tempel verehrte and
 rogyne Gottheit wird manchmal als Khnum (männlich) und manchmal als Neith
  (weiblich) bezeichnet.</p>
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