MSF Ägyptologie

Inhalt: Die Ägyptologie erforscht die Geschichte und die Kultur des Alten Ägypten von der Vordynastischen Zeit bis zur Griechisch-Römischen Zeit und endet mit der Islamisierung des Landes im Jahre 641 n. Chr. Das christliche (koptische) Ägypten bildet einen Teilbereich des Faches. Ausgangspunkt für die wissenschaftliche Arbeit der Ägyptologen sind die verschiedenen Schrift- und Sprachstufen sowie die materielle Hinterlassenschaft: Tempel, Gräber, Siedlungen, Objekte wie Gefässe, Stelen, Papyri etc., die mehrheitlich über die Literatur oder in Museen, gegebenenfalls auf Exkursionen und Reisen, evtl. aber auch im Rahmen von Ausgrabungen erschlossen werden.
Im MSF Ägyptologie werden die Sprachkenntnisse erweitert (Klassisch Ägyptisch, Altägyptisch, Neuägyptisch, Hieratisch, Demotisch, Koptisch) sowie die bereits erworbenen Sprachkenntnisse durch Übungen vertieft. Neben der Arbeit am Text bildet die inhaltliche und kulturhistorische Verortung einen Schwerpunkt. In Seminaren werden - auf den im Bachelorstudium erworbenen Kenntnissen aufbauend - Themen aus dem historischen, religionsgeschichtlichen, kunsthistorischen und archäologischen Bereich erarbeitet. Dabei stehen Methodik und Quellenkritik im Vordergrund. Zudem wird der Praxisbezug im wissenschaftlichen Arbeiten durch das Verfassen von Essays, Seminararbeiten und dem Halten von Vorträgen weiter gefördert.

Studienziele: Das Masterstudienfach Ägyptologie ist eine umfassende Ausbildung zur/m Ägyptologin/en. Der Abschluss befähigt zu Lehre und Forschung im universitären Bereich sowie zur Teilnahme an internationalen Grabungen und Forschungsprojekten in Ägypten. Ausserdem bieten Museen, Kulturmanagement, Tourismus, Journalismus und das Verlagswesen weitere Berufsmöglickeiten.

MSF Ägyptologie für externe Studierende: Studierende anderer Universitäten können auf Gesuch im Rahmen eines Learning Agreement das Masterstudienfach Ägyptologie nach der derzeit gültigen Studienordnung bzw. dem derzeit gültigen Studienplan in Basel studieren, wenn dieses Studienfach nicht an deren Heimuniversität angeboten wird.   >> mehr 

Hinweise zu Sprachanforderungen: Anstelle des Lateinobligatoriums kann der Nachweis von Griechisch- oder Hebräischkenntnissen auf Maturitätsniveau bzw. des Graecums oder Hebraicums erbracht werden.