MSF Latinistik

Inhalt: Die Latinistik versteht sich als Textwissenschaft, wobei die Literatur im Mittelpunkt steht. In geringerem Umfang kommt die Sprachwissenschaft hinzu. Eine intensive Sprachausbildung begleitet das Studium. Gegenstand der Latinistik sind alle Texte in lateinischer Sprache, insbesondere die römischen Autoren der Antike und Spätantike, exemplarisch wird die lateinische Literatur nachantiker Epochen (v.a. Renaissance, Humanismus) erforscht. Die Einbindung in die Basler Literaturwissenschaften ist über den interphilologischen Bereich gesichert.

Studienziele: Im Masterstudium Latinistik sollen die Kenntnisse der lateinischen Sprache, der Literatur der Römer und ihrer Rezeption sowie der lateinischen Sprachwissenschaft erweitert und selbstständig vertieft werden. Die Ausbildung führt zur Befähigung, mit dem erworbenen Wissen und den entsprechenden Kompetenzen systematische und praxisorientierte Fragestellungen zu entwickeln und umzusetzen. Dazu gehört die differenzierte Auseinandersetzung mit den Theorien und Methoden des Faches unter Bezugnahme auf Inter- und Transdisziplinarität sowie auf gesellschaftliche Zusammenhänge.
Der Studienabschluss qualifiziert neben den klassischen Berufsfeldern in Schule und Universität für Berufe in wissenschaftlichen Institutionen, Bibliotheken, Archiven, Verlagen etc. Profunde Sprachkenntnisse, verbunden mit  umfassenden Kenntnissen der römischen Literatur, der Kultur der Römer und deren Rezeption eröffnet Studierenden, die Latein z.B. mit einem kulturwissenschaftlichen Fach, mit den Kunst- und Historischen Wissenschaften, mit den Neueren Philologien oder mit Theologie kombinieren, sehr gute Berufschancen.

Hinweise zu Sprachanforderungen: Neben dem Latinum muss der Nachweis von Griechischkenntnissen auf Maturitätsniveau bzw. des Graecums erbracht werden - wenn dies bei der Zulassung zum Studium nicht möglich ist, spätestens vor Studienabschluss.