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Auch 2026 hat das Basler Team die Ausgrabung in der Nekropole von Francavilla Marittima fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand erneut das Areal Rialzo, wo die Untersuchungen wichtige neue Einblicke in die Bestattungskultur der archaischen Epoche ermöglichten.
Besonders bemerkenswert ist die Entdeckung eines Grabes mit aufwändiger Struktur und aussergewöhnlich reichem Beigabenensemble, das neun Gefässe umfasst, darunter gleich fünf attische schwarzfigurige Trinkschalen - ein für die Nekropole bislang einzigartiger Befund. Darüber hinaus wurde eine Brandbestattung untersucht, die ersten anthropologischen Beobachtungen zufolge die Überreste eines Kindes enthält. Der seltene Befund wirft neue Fragen zur Bedeutung der Kremationssitte und zu möglichen sozialen Unterschieden innerhalb der damaligen Bevölkerung auf.
Parallel zu den Ausgrabungen setzte das Team im Museo Archeologico Nazionale della Sibaritide die Restaurierung und Dokumentation der Funde aus vergangenen Kampagnen fort.
Einen originellen Einblick in den Grabungsalltag geben zudem unsere Reels auf Instagram: @classarchbasel
Ein herzliches Dankeschön geht an das gesamte Grabungsteam für seinen grossen Einsatz, die engagierte Zusammenarbeit und die erfolgreiche Kampagne!
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