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Publikation von Martin A. Guggisberg & Camilla Colombi (Hrsg.): Macchiabate I

Titelbild

Macchiabate I. Ausgrabungen in der Nekropole von Francavilla Marittima, Kalabrien, 2009-2016. Die Areale Strada und De Leo

Seit ihrer Entdeckung in den 1960er Jahren gehört die Macchiabate-Nekropole von Francavilla Marittima im nördlichen Kalabrien zu den Schlüsselfundstellen, wenn es darum geht, die Begegnung zwischen den Griechen und den einheimischen eisenzeitlichen Kulturen im südlichen Italien im 8. Jh. v. Chr. zu beurteilen. 40 Jahre nach Beendigung der ersten Ausgrabung durch die italienische Archäologien P. Zancani Montuoro hat die Universität Basel die Erforschung des Gräberfeldes wieder aufgenommen, mit dem Ziel, die alten Grabungen auf neue Grundlagen zu stellen und den Beginn des Kulturaustausches zwischen den indigenen und den griechischen Akteuren des Migrationsprozesses neu zu beleuchten. Im Band werden die Ergebnisse der Ausgrabungen 2009 bis 2016 vorgestellt und kulturgeschichtlich verortet.
 

Der Band Macchiabate I ist soeben im Reichert Verlag, Wiesbaden erschienen und kann auf der Webseite des Verlags Open Access gelesen oder heruntergeladen werden.